Über Monts und über Vaux - zwischen Soiron und Tancrémont.
Pepinster am Rande des Wesertals ist eine hübsche kleine Stadt umgeben von zahlreichen Obstgärten, in denen es sich gut spazieren gehen lässt.
Die Kirche Saint-Antoine l’Ermite ist einen Umweg wert, denn sie stellt das einzige Zeugnis eines neogotischen Sakralbaus in Wallonien dar. Ein Detail, das oftmals viel zu wenig Beachtung findet!
Aber Pepinster genießt auch den Vorzug, eines der „schönsten Dörfer Walloniens“ zu besitzen: Soiron. Das von seinem großartigen Schloss beherrschte nette Dorf ist umgeben von Hügeln, Wiesen und Obstgärten – eine wahre grüne Oase der Ruhe! Dank seiner Schlösser und zahlreicher stilvoller Gebäude hat Soiron ein bemerkenswertes
Architekturerbe. In diesem Dorf mit seiner Trockenscheune für Disteln, dem Waschhaus und den alten Häusern rund um die imposante, für ihre Skulpturen bekannte Kirche Saint-Roch scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Ein Besuch im Zeichen der Ruhe und des Friedens, den Sie auf keinen Fall versäumen sollten.
Neben seinen köstlichen Torten bietet Tancrémont noch die zweifache Attraktion einer Festung aus dem 2. Weltkrieg
und einer hübschen Kapelle, die viele Pilger anzieht. In ihr befi ndet sich ein lateinisches Kreuz, genannt „Vieux Bon Dieu“ („Lieber alter Gott»), aus Buchenholz mit einem gelassenen Christus, der züchtig in eine schwarze Tunika gehüllt ist.
Pepinster, ein Ort, den Sie unbedingt entdecken sollten!