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Fischerei auf Weser

"Die Weser …? Bisweilen eine Schlucht, bisweilen ein Garten, aber immer ein Paradies!" – Victor Hugo

Das Angeln im Teileinzugsgebiet unseres Flusses, der Weser, ist bei –  mitunter von weit her angereisten – Touristen und Einheimischen außerordentlich beliebt.

So gibt es im Einzugsgebiet der Weser mehrere Angelzonen, die von einigen Angelverbänden verwaltet werden, darunter die Ligue Royale des Pêcheurs de l'Est (LRPE) und die Royale Association des Pêcheurs de Pepinster (RAPP):

• Die LRPE verwaltet die Weser-Angelzone in Baelen, Limburg und Verviers sowie einige Fischteiche (Mangombroux,...) mit Angelzonen über eine Gesamtlänge von 16,6 km).

• Die RAPP hingegen verwaltet die Zone in der Weser und der Hoëgne in Pepinster sowie den Fischteich „Doux Fonds“.

Bitte beachten Sie, dass Sie zum Angeln sowohl eine Angelerlaubnis der Wallonischen Region als auch der LRPE oder der RAPP benötigen – je nachdem, wo Sie angeln möchten. Die Angelerlaubnis ist gegen Entgelt im Maison du Tourisme du Pays de Vesdre erhältlich.

Nachfolgend einige Besonderheiten unseres Flusses in den verschiedenen Zonenabschnitten:

– Oberhalb der Zone zwischen Eupen und Membach ist die Weser sauer und nährstoffarm. Die dort heimischen Forellen werden selten größer als 30 cm, sind aber in so großen Zahlen vorhanden, dass nicht selten mehrere Dutzend Fische geangelt werden können. Wer es gerne naturbelassen mag, ist im Sektor Nr. 0 an der richtigen Adresse, der einen herben Kontrast zum urbanen Rahmen der Stadt Eupen bietet.

– Weiter flussabwärts von Goé bis Verviers kommt der Fluss an kalkartigen Felsen vorbei und wird nährstoffreicher. Dort sind auch größere Forellen und Fische anzutreffen, bisweilen mit einer Länge über 50 cm bis maximal 75 cm. Dieser Teil der Weser beherbergt Äschen, deren Population von Jahr zu Jahr steigt, nachdem Mitte der 2000er-Jahre ein kräftiger Rückgang zu beklagen war. Etwas ländlicher geartet sind die Angelzonen von Perkiets (Nr. 1), die Zone flussaufwärts von Dolhain (Nr. 5), die Préventorium-Zone (Nr. 11 und 12) oder die Zone der „Cheminots“ (V-D3).

– Sollten Sie sich ebenfalls für die Angelzonen zwischen Verviers und Nessonvaux interessieren, die der Royale Association des Pêcheurs de Pepinster gehören, dann beachten Sie, dass künftig eine Angelkarte „Partenariat L.R.P.E./R.A.P.P.“ erhältlich ist, mit der Sie auf den Weser-Abschnitten der beiden Verbände für 90 €/Jahr „No-Kill-Sportfischen“ praktizieren können (statt 125 € für vollständige Karten).

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und stehen Ihnen für weitere Informationen gerne zur Verfügung!

Das Team des Maison du Tourisme du Pays de Vesdre